Unsere Leitsätze im Juniorenfussball

Aufgaben des FCTC | Aufgaben der Eltern

Aufgaben des FCTC 
Betreuung Die Kinder werden während der Trainings und der Spiele betreut. Ein aufmerksamer, hilfsbereiter Trainer (Trainerin) ist jederzeit für jedes Kind da. Er weiss, wie wichtig das Lob für jedes Kind ist. Es bringt mehr als Tadel.
Training Das Training ist spielerisch. Der Ball steht im Mittelpunkt. Jeder Schritt ohne Ball ist ein verlorener Schritt. Die Kinder lernen, den Ball zu beherrschen. Wenn im Training auch eine fröhliche Stimmung herrscht, so schliesst sie ein intensives, zielgerichtetes, diszipliniertes Üben nicht aus.
Kleine Spiele Am besten lernen die Kinder, wenn sie in kleinen Gruppen, also 2:2 bis 4:4 gegeneinander spielen. Es sind auch Spiele in Über- und Unterzahl (3:2) sehr geeignet. Die kleinen Spiele sind ein wichtiger Bestandteil des Trainings.
Beidfüssigkeit Neben den Spielen gehören auch Übungen zum Training. Der Trainer verlangt Beidfüssigkeit. In diesem Alter lernen die Kinder leicht; sie sind im sogenannten Geschicklichkeitsalter. Das nützt der Trainer (Trainerin) aus.
Geduld Wer etwas lernen will, braucht einen geduldigen Lehrmeister. Der Trainer baut sein Training gut auf und führt die Kinder in kleinen Schritten vorwärts.
Vielseitigkeit Die Ausbildung im Kinderfussball ist breit. Die Kinder lernen das ganze Spektrum des Fussballs kennen, also angreifen und abwehren. Sie lernen, auf verschiedenen Positionen zu spielen.
Polysportivität Der Trainer sorgt dafür, dass die Kinder gelegentlich auch in anderen Sportarten schnuppern. Dabei vergisst er aber nicht, dass die Kinder wegen des Fussballs in den FC kommen.
Wettspiele Während der Spiele ist der Trainer ein besonnener Helfer. Er versucht, mit seiner Mannschaft zu siegen, aber weiss auch, dass der Erfolg im Kinderfussball nicht in Toren und Punkten zu messen ist. Erfolg hat jener Trainer, der aus seinen Kindern gute, vielseitige, faire, kreative, fröhliche Sportler macht.
Fachwissen Der Trainer bildet sich aus: Im OFV werden Kinderfussball-Trainerkurse angeboten. Dort lernt man das Trainer-Handwerk und den richtigen Umgang mit Kindern.
   
Aufgaben der Eltern 
Einsicht Die Eltern wissen, was es bedeutet, eine Junioren-Abteilung zu führen. Bis nur jede Mannschaft einen geeigneten Betreuer (Betreuerin) hat, braucht es grosse Anstrengungen der Junioren-Abteilung.
Unterstützung Die Eltern sind bereit, den Verein zu unterstützen. Es gibt genügend Anlässe (Fahrten zu den Spielen, Hilfe bei Turnieren), bei denen der Verein auf ihre Hilfe dringend angewiesen ist.
Interesse Die Eltern kümmern sich um die Mannschaft, in welcher ihr Kind spielt. Sie wissen, wer der Trainer ist und sie suchen gelegentlich den Kontakt zu ihm. Die Eltern wollen auch wissen, wer die Mitspieler ihres Kindes sind.
Training Wenn das Kind nicht zum Training erscheinen kann, sorgen die Eltern dafür, dass sich das Kind bei der richtigen Stelle abmeldet. Insgesamt sorgen die Eltern für einen regelmässigen Trainingsbesuch. Schön wäre es auch, wenn die Eltern gelegentlich einmal bei einem Training kurz hereinschauen würden.
Material Zusammen mit dem Trainer sorgen die Eltern für die richtige Pflege des Materials. Insbesondere werden die Kinder angehalten, die Schuhe richtig zu pflegen.
Wettspiele/Turniere Es ist erfreulich, wenn die Eltern einem Spiel ihres Kindes beiwohnen. Dass sie ihr Kind dort unterstützen, gehört zum Fussball. Doch ist es unerfreulich, wenn die Eltern zuviel Engagement zeigen, nur die eigene Mannschaft sehen und den Schiedsrichter beleidigen. Fairness als Vorbild ist das oberste Gebot.
Ziele Die Eltern wissen, dass im Kinderfussball nicht der Sieg das Wichtigste ist. Sie unterstützen den Trainer, der ihrem Kind eine breitgefächerte Fussball-Lehre anbietet und das Kind einmal auf einer ungewohnten Position oder als Auswechselspieler nominiert. Darauf kann man später eine Karriere aufbauen.
Vertrauen Die Eltern schenken ihrem Kind Vertrauen. Sie stützen es, wenn es einmal schlecht gespielt hat. Sie ermuntern es zur Selbständigkeit und geben ihm Gelegenheit, selbständig zu sein. Jeden Fortschritt, jeden Erfolg nehmen die Eltern als Geschenk.


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