Geschichte

Der Start | Offizielles | Vollzeitjob | Erste Spiele | Neue Wege | far away | Erfolge
Die Gegner | Unsere Reisen | Hallenturniere |  Mode |  Members |  Ausblick |  Dank

Der Start

Angefangen hat das Ganze an einem warmen Dienstag im Frühling 1994. Bettina Neuhaus, Claudia Reusser und Manuela Küchler fragten mich, ob ich nicht Lust hätte, ihnen das Fussballspielen beizubringen. Man kanns ja mal probieren, dachte ich mir. Nach etwa einem Monat (für einigen Abklärungen mit dem Vorstand und dem Juniorenobmann) fand am Montagabend das erste Training statt, welches erstaunlich gut besucht war. Offenbar hatten wir eine Marktlücke entdeckt! Auf den Montag kamen wir übrigens, weil Dienstag und Freitag meine C-Junioren trainiert werden wollten, Mittwochs die Torhüter ihr Spezialtraining erhielten, am Donnerstag Englisch auf dem Plan stand und samstags die C-Junioren Meisterschaft lief. Die Woche war für mich also schon ziemlich ausgebucht, aber die neue Herausforderung machte Spass und die jungen Frauen zeigten gute Fortschritte. Da sich mittlerweile etwa 20 Spielerinnen zu den Trainings einfanden, war diese Aufgabe nicht mehr allein zu bewältigen. Nach etwa 5 Monaten fand sich mit Roman Stäbler eine (menschlich und fussballerisch) ideale Ergänzung zu mir. Durch diese Verstärkung und den Besuch weiterer J+S - Kurse stieg die Qualität des Trainings, und unser Damenteam wurde je länger je stärker.

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Jetzt wird's offiziell...

In der GV 1995 wurde das Damenteam offiziell in den (damals noch) SV Thusis/Cazis aufgenommen, das Mauerblümchendasein (und die vielen lustigen und lustig gemeinten Sprüche) hatten ein Ende. 

Ein Problem stellte die Rekrutierung eines Schiedsrichters dar, denn pro zwei aktive Mannschaften muss jeder Club einen Schiri stellen. Doch auch hier fand sich eine Lösung: Flurina Feltscher besuchte die nötigen Kurse und war bald darauf stolze Besitzerin einer Schiedsrichterlizenz (als erste Frau in Graubünden übrigens). Was jetzt noch fehlt war das passende Outfit. Doch entgegen unseren Befürchtungen dauerte es gar nicht lange, bis wir einen Sponsor gefunden hatten: auf den grün-weissen Tenues stand Caviezel Garage.

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Vollzeitbeschäftigung

Die Betreuung des Damenteam und der Junioren stellte auf die Dauer eine grosse zeitliche Beanspruchung dar. Es nahte also der Zeitpunkt der Entscheidung, ob die Junioren-Equipe auch weiterhin von mir betreut werden soll oder aber alles auf die Karte Damenfussball gesetzt wird (das heisst, die Damen in die Meisterschaft zu führen). Die sportliche Herausforderung, die gute Stimmung im Team und die Aussicht, die Früchte für ein ganzes Jahr Training ohne Ernstkampf zu ernten gaben den Ausschlag fürs Damenteam. Nach einer zünftigen Abschiedsgrillade mit den Jungs endete also meine Juniorentrainerlaufbahn. 

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Erste Spiele

Das erste Meisterschaftsjahr der Damen war resultatmässig eher ernüchternd. Von 11 Spielen konnten wir nur gerade eines, jenes gegen Appenzell, mit 3:0 Toren für uns entscheiden. Aber immerhin, die Fortschritte waren von Spiel zu Spiel sichtbar, und manch eine(r) merkte, dass Fussball durchaus komplex und vielschichtig sein kann und mehr dahintersteckt als ‚nu a biz kicka'.

Mit Patrik Jörg gesellte sich bald ein weiterer kompetenter Fussballer zum Trainerduo, was für das Team ideale Bedingungen schuf. So konnten wir Trainer uns die Aufgaben aufteilen und jeder in seiner Sparte noch vertiefter und damit qualitativ besser trainieren. Dieses Trainertrio bei den Damen sorgte für manch neidvollen Kommentar der übrigen Mannschaften, welche nicht über einen so kompletten Betreuerstab verfügten. Trotz teilweise interessanten Angeboten haben wir allen Abwerbungsversuchen widerstanden.....

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Neue Wege

Und die Steigerung ging weiter: Als nächstes versuchten wir, die mentale Stärke unserer Spielerinnen zu verbessern. Dabei gab es mehr als einmal unsere allseits beliebten Fragebogen auszufüllen, Einzelgespräche abzuhalten, Gruppenarbeiten und Konzentrationsübungen durchzuführen. Durch diese neuen Wege entdeckten auch wir Trainer manch verstecktes Potential.

Nachdem wir nun die Regeln kannten, den Ball (mehr oder weniger) beherrschten und die innere Einstellung optimiert hatten, machten wir uns an die taktischen Feinheiten unseres Sportes. Denn anders als im Grümpifussball waren wir der Ansicht, dass jede Verteidigerin auch Tore schiessen können muss und umgekehrt auch eine Stürmerin weiss, wie sie defensiv zu agieren hat. 

Im Zuge dieser Phase lernten wir eine 'neue' Wunderwaffe kennen und einsetzen: Die Offsidefalle. Nach einigen haarsträubenden Anfängerfehlern kapierten unsere Girls den Sinn und machten vom neu Erlernten regen Gebrauch. Der Erfolg stellte sich schnell ein, denn offenbar waren wir das einzige Team, welches diese taktische Massnahme so konsequent einsetzte. Spätestens jetzt wurde allen klar: Für Fussball braucht es mehr als nur Füsse....

Die folgendeZeit brachte einige Turbulenzen, denn die Gruppeneinteilung bei den Damen glich eher einer Lotterie als einem seriösen Spieltableau. Entweder kamen wir in eine 11er-Gruppe und mussten bis Ende September (in Appenzell sogar im Schneegestöber) spielen, oder aber wir spielten eine Doppelrunde gegen 3 andere Teams. Die einzige Konstante während dieser Phase war unsere Spielstärke. So musste uns der Verband 1997 gar 12 Punkte streichen (weil Nadia zu jung war), damit wir nicht zu weit vorne in der Tabelle erscheinen.

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Damenteam far away

Schon früh merkten wir, dass Abstand vom Alltag die besseren Leistungen im Training bewirkt. Als angenehmer Nebeneffekt verbringt das Team in einem Trainingslager sehr viel mehr Zeit untereinander, was den Kitt im Team massiv erhöht. Und in den Erholungspausen zwischen den Trainings bleibt auch noch Zeit für interessante Theorielektioen. 

Dank unseren legendären Trainingslagern 1996 in Locarno, 1997 in Viareggio (Italia), 1998 im Stau, 1999 in Lugano und 2000 in Sarn / Cazis / Andeer lernten wir uns auch neben dem Platz immer besser kennen. Diese Harmonie ist einer der Eckpfeiler unseres Teamgeistes. Es gäbe unzählige Geschichten und Anekdoten aus diesen Trainingslagern und - Wochenenden zu erzählen; leider reicht hierzu der Platz nicht. Die meisten aktiven und ehemaligen Spielerinnen werden aber zu den meisten Themen bereitwillig Auskünfte erteilen. Beim Durchblättern der Team-Fotoalben gibt's immer viele ‚Weisch no?' zu hören.

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Erfolge

Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiss gesetzt' 
(Hesoid, griechischer Dichter, ca. 700 v. Chr.) 

Der vorläufige Höhepunkt unserer Karriere war 1999 der Aufstieg in die 2. Liga Interregional (so war wenigstens ein Team des FC T/C dort klassiert....)

Es war ein weiter Weg vom ersten Meisterschaftsspiel 1995 gegen Staad (0:14-Niederlage) bis zum Aufstieg '99 (10 Spiele, 9 Siege). 

Als Erfolg werten wir aber nicht nur die in Punkten und Tabellenplätzen messbaren Ergebnisse, sondern auch jene Sachen, die im Alltagstrubel leicht untergehen: 

mit Gleichgesinnten ein gemeinsames Ziel zu verfolgen, sich selber besser kennenzulernen, einen persönlichen Fortschritt zu erzielen und (teils langjährige) soziale Kontakte zu knüpfen. Auch das zählt.

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Die Gegner

Zu den meisten gegnerischen Teams hatten wir ein gutes Verhältnis, unsere Spiele liefen allermeistens in einem sportlichen, fairen Rahmen ab.

Natürlich gab es Ausnahmen wie Diepoldsau und unsere Freunde aus dem Tessin, welche für erhöhte Pulsfrequenzen, Stimmbandreizungen und einen Mehrverbrauch von Kältebeuteln sorgten. Oft konnten wir auch gegen diese körperlich härter spielenden Teams dank unserer besseren Technik gewinnen, und gerade diese Siege schweissten unsere Elf noch enger zusammen (Ausnahme: Rüthi hat uns zünftig den Meister gezeigt: 25:0).

Aber es gab auch Mannschaften wie Ruggell, mit denen wir uns Spitzenkämpfe auf höchstem Niveau lieferten oder unser Lieblingsteam aus Münsterlingen, welche mit uns kalte Skitage + heisse Grillnächte teilten, und die wir auch nach Abschluss der Saison zu Gesicht bekamen. 

Durch unsere Beziehungen wurden wir ans Hallenturnier vom Rorschacherberg eingeladen, und der Präsident dieses Clubs kam neben dem Mittagessen & Getränken für die ganze Truppe auch gleich noch für unser Startgeld auf. Womit wir diese Ehre verdient haben wissen wir allerdings bis heute nicht..... (Danke trotzdem)

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Unsere Reisen

Nach Möglichkeit sind wir mit den gelben Bussen der Rizzi AG unterwegs gewesen, um die Mannschaft schon während der Anreise beisammen zu haben. Es war interessant anzusehen, wie unterschiedlich die Zeit während der Fahrt vom Team genutzt wurde. Die Palette reichte von zwischenmenschlicher Kommunikation (sprich tratschen) zu lautstarkem Singen und vom Tiefschlaf bis zum Flirt mit Autofahrern.

Wir hatten in den letzten 6 Jahren das Glück, nie in einen Verkehrsunfall geraten zu sein. Zwar gab es Defekte, welche aber allesamt ohne Personenschäden abliefen: 

  1. Zum einen 'küsste' Jan M. Guler mit ihrem Golf die gelbe Rizzi-Rakete, doch mit ein paar kräftigen Handgriffen bekamen wir die Kotflügel des Golfs wieder in ihre ursprüngliche Form. (1:0 für den Bus!)
  2. Das zweite Malheur ereignete sich im Lager Locarno, als wir beim Fototermin die zulässige Dachlast des Busses um 1, 2 Kilo überschritten und eine grössere Delle auszubeulen hatten.
  3. Die dritte Panne war die massivste: Nach der misslungenen Fahrt nach Bellinzona, welche im Schneesturm vor Nufenen ein kaltes Ende fand, gab es ein defektes Getriebe zu beklagen. Angesichts des hohen Kilometerstandes des Fahrzeugs wurde von einer Reparatur abgesehen, so dass wir gratis davonkamen.

Als Gratiszugabe haben wir bei den Fahrten zu den Auswärtsspielen die Ostschweizer Geographie etwas besser kennengelernt. Zumindest wissen wir heute, wie die grosse Pfütze zwischen St. Margrethen, Rorschach und Konstanz heisst! 

Hierhin haben uns die Fahrten zu den Freundschafts- und Meisterschaftsspielen sowie Hallenturnieren geführt:
Altstätten, Appenzell, Bad Ragaz, Brühl, Buchs,Diepoldsau, Domat / Ems, Giubiasco, Laax, Locarno, Lugano, Münsterlingen, Ruggell, Rüthi, Schwanden, St. Gallen, Staad, Au-Heerbrugg, Rorschacherberg, Basel, Widnau, Bischoffszell.

Unsere reiselustigste Saison war übrigens 1998/1999, wo wir mit dem Rizzibus etwas mehr als 950km zurückgelegt haben.

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Hallenturniere

Auch während der 'Winterpausen' haben wir auf freiwilliger Basis fleissig weitertrainiert, und als krönende Abschlüsse der Indoorsaisons wurden drei Hallenturniere besucht: Bischoffszell (Rang 4/8), Rorschacherberg (Rang3/9), Basel (Rang 6/6).

Von Bischoffszell wissen wir nur noch, dass es ziemlich weit weg ist, ganz andere Regeln gebraucht werden, wir zum 1. Mal die Münsterlinger getroffen haben und wir trotz allem irgendwie 4. wurden.

Am Rorschacherberg liessen wir unsere ganze Klasse aufblitzen und fegten fast alle Teams vom Platz. Dank den Rechenkünsten der Jury landeten wir hinter den Einheimischen auf Platz 3. Zum Trost dafür konnte sich Rosaria bei der Rangverkündigung von einem jungen, hübschen Samichlaus einen Matchball, einen Wimpel und ein Küsschen abholen.

In Basel waren wir weniger erfolgreich, denn die Abfahrt in Cazis um 04.45h wirkte sich etwas ermüdend auf unsere Spielweise aus, ebenso wie das endlose Herumkurven zwecks Hallensuche in Basel selbst. So verloren wir halt 4 von 5 Spielen, aber die Turniersieger haben wir als einziges Team besiegt.

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Mode

Im Laufe der Zeit hat sich in unseren Kleiderschränken folgende Kollektion angesammelt:

WAS AUFDRUCK
Shirt hellgrau (SVTC Girls)
Shirt grün (Mc Key Pub Thusis) 
Shirt rosa (CAMP 96 Locarno )
Trainingsanzug Diadora blau (FC Thusis Cazis Damen)
Shirt weiss-rot (Pizzeria Mammarosa)
Shirt gelb (Viareggio 97)
Shirt grau (Griesser)
Short blau (Griesser)
Stulpen gelb (Griesser)
Shirt rot (Viareggio 98 'Football is everything')
Shirt grau Adidas (Viareggio 98)
Rucksack schwarz (Fahrschule Franz Tanno)
Regenjacke grün-schwarz (Pizzeria Sternen Thusis)
Mütze grün-schwarz (Best in Play and Party)

Einige der Kleidungsstücke haben wir selber finanziert, für die anderen danken wir an dieser Stelle allen Sponsoren nochmals herzlich! Es ist interessant zu sehen, wieviele Shirts aus Damenteam-Urzeiten noch immer in Gebrauch sind....

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Members

Viele verschiedene Füsse haben in den letzten sieben Jahren den heiligen Rasen von St. Martin betreten.
Einige sind nur kurz dabeigewesen, andere haben zäh durchgehalten und sind seit der Gründung immer noch mit von der Partie. 
Hier eine Auflistung der Members seit 1994:

Trainer- und Betreuerstab (The Gentlemans)
 

Name Funktion  Kurzbeschrieb
Roman Stäbler Trainer (Spezialgebiet Offensive) Neuentdecker des Kurzsprints
Patrick Jörg Trainer (Spezialgebiet Torhüter) Motto: Geniessen & schweigen
Aldo Kollegger Trainer, Berater, Administrator Kurz: Mr. FC T/C
Andi Caviezel Trainer - Aushilfe Just call me!
Fabio Faioli Trainer - Aushilfe El chicco latino (Trainingsbesuch 100%)
Tino Stelleti Chauffeur, Getriebespezialist Ger kai Problem!
Stefan Tscholl Chauffeur, Überraschungscoach He, hörend schaukla!
Köbi Dolf Trainer-Aushilfe, Lagerexperte Oscar-Preisträger (beste Sportreportage)
Daniel Oehler Trainer  Der Neue
Christian Danuser Trainer  Der Alte
 
Spielerinnen Kader (Playing Ladies)
Playing Ladies Status
Gina De Steffani Voll dabei
Flurina Feltscher Voll dabei
Monika Feltscher Voll dabei
Jasmin Gruber Voll dabei
Cornelia Hefti Voll dabei
Helen Hefti Voll dabei
Denise Lima Voll dabei
Nadia Massardi Voll dabei
Paula Misetic Voll dabei
Bettina Neuhaus Voll dabei
Angelika Pfeiffer Voll dabei
Mirjam Pfeiffer Voll dabei
Susan Redondo Voll dabei
Claudia Reusser Voll dabei
Aline Schumacher Voll dabei
Marina Spörri Voll dabei
Ladina Sutter Voll dabei
Caroline Welschen Voll dabei
Nina Ambühl Immer mal wieder
Nicole Berry Babypause 
Esther Bühler Leider nicht mehr aktiv
Giana-Maria Cantieni Leider nicht mehr aktiv
Romana Capeder Transfer zu FC Laax
Isabelle Eggenberger Leider nicht mehr aktiv
Beatrix Frigg Leider nicht mehr aktiv
Jan Maria Guler Leider nicht mehr aktiv
Elin Herter Babypause
Nathalie Keller Leider nicht mehr aktiv
Seraina Keller Leider nicht mehr aktiv
Manuela Küchler Leider nicht mehr aktiv
Sarina Mahrer Leider nicht mehr aktiv
Verena Mani Leider nicht mehr aktiv
Riccarda Marguth Leider nicht mehr aktiv
Tanja Mezan Leider nicht mehr aktiv
Tamara Näpflin Teurer Transfer zu FC Obergeissenstein
Chantal Negretti Leider nicht mehr aktiv
Anita Netzer Leider nicht mehr aktiv
Selina Pedetti Leider nicht mehr aktiv
Sara Riccio Leider nicht mehr aktiv
Rosaria Rodolao Leider nicht mehr aktiv
Sandra Schett Leider nicht mehr aktiv
Elena Steffanelli Leider nicht mehr aktiv
Carla Tiri Leider nicht mehr aktiv
Mira Toijic Leider nicht mehr aktiv
Madlaina Vonzun Leider nicht mehr aktiv
Barbara Waltle Leider nicht mehr aktiv
Maria Wipfli Leider nicht mehr aktiv

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Ausblick

Das Damenteam Ausgabe 2000/2001 ist eine junge, vielversprechende Truppe, welche ohne weiteres den Aufstieg in die nächsthöhere Klasse schaffen kann. Der Trainingsbesuch ist gut, die Motivation hoch und Spass an der Sache ist auch (meistens) dabei. Im mentalen Bereich zeigen sich in gewissen Situationen (wie Spielrückstand, mangelnde Chancenauswertung o.ä.) noch Mängel; mit der Zeit und vielen Trainings wird sich aber auch dieses Manko ausbügeln lassen.

Leider zeigen sich auch beim Damenteam Schattenseiten: So zum Beispiel die lange, immer wiederkehrende Suche nach einem Vollzeit-Trainer, das erfolglose Eruieren eines neuen Tenüsponsors (seit 1994 das Gleiche) oder die dauernd wechselnde Gruppeneinteilung seitens des Verbandes. 

Wie auch immer: Der Spass am Spiel und das Drumherum wiegen allen Ärger auf.

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Dank

Anfangen möchte ich beim FC Thusis/Cazis, welcher sich auf das Abenteuer Damenteam einliess und uns ohne grosse Umstände in seine Strukturen integriert hat. Auch wenn wir in der Startphase oft belächelt wurden, so haben wir doch meistens das bekommen, was wir wollten.

Unser Dank geht an all die Sponsoren, welche mit ihrer Investition ihr Vertrauen uns gegenüber gezeigt haben. Es ist schön zu sehen, dass auch der Breitensport berücksichtigt wird, obwohl die Medienpräsenz doch eher bescheiden ist. Wir fassen diese finanziellen Engagements auch als Wertschätzung für die präventive Wirkung von Teamsport auf.

Nicht vergessen habe wir auch die Beiträge, welche einfach so geleistet wurden, ohne die es aber oft schwierig geworden wäre. Als Beispiel sei hier der Rizzibus erwähnt, welcher stets vollgetankt pronto war, wenn wir ihn brauchten.
Herzlichen Dank für die Gastfreunschaft im Hotel Reich, wo wir zu Abschluss- und Kegelabenden (ohne Polizeistunde) stets herzlich willkommen waren. Im gleichen Zug bedanken wir uns bei den Massardis, die ohne Rücksicht auf Verluste ihr Alphüttli zwecks Grillpartys und Massenlager zur Verfügung stellen.

Den Eltern möchte ich ein besonderes Kränzchen winden. Ohne die Fahrten zum Training / Spiel, ohne das Waschen von Tenüs und Trainingssachen, ohne die lautstarke Unterstützung bei den Spielen und ohne all die andern kleinen Sachen wäre ein geregelter Trainings- und Spielbetrieb nicht denkbar. Wir hoffen, unserer Verantwortung gerecht geworden zu sein.

Allen Aushilfs- und Vollzeit-Trainern und Betreuern (als da wären: Aldo Kollegger, Andi Caviezel, Tino Stelleti, Fabio Faioli, Stefan Tscholl, Köbi Dolf und Daniel Oehler) gilt der spezielle herzliche Dank des Damenteams. Wer das mal gemacht hat, weiss was es heisst!

Ohne meine beiden Trainerkollegen und Freunde Roman Stäbler und Patrick Jörg wäre diese Aufgabe kaum zu schaffen gewesen. Euer Rat, das Wissen & Können waren eine grosse Motivation und haben sehr geholfen. 

Zum Schluss danke ich den Spielerinnen. Aus dem Nichts haben wir zusammen eine erfolgreiche Fussballmannschaft auf die Beine gestellt. Nur wir wissen wirklich, was dazu alles nötig war. Aber jede Einzelne hat ihren Teil dazu beigetragen, und wir haben es geschafft.

 

Darauf bin ich stolz.

Scharans, im April 2001 Christian Danuser



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